Eine Frau will ihre Tasche nicht vom Sitz nehmen - Sie erhält die Lehre ihres Lebens!

Wir alle haben sicher schon Menschen im öffentlichen Raum erlebt, die sich alles andere als sozial benehmen. Von einem besonderen Exemplar solcher Leute handelt diese Geschichte. Ein Auszug vorab: „Wenn Sie die rausnehmen, haben wir einen Sitz mehr“, ruft ein Passagier aus einer der hinteren Reihen der U-Bahn. Aber es wird noch schlimmer. Die betreffende Person schaut verächtlich. Sie denkt gar nicht daran, ihren unnötigen Platz freizugeben. Ganz im Gegenteil. Sie schaut hochmütig durch die Gegend, als würde sie das alles gar nichts angehen.



„Das ist mein persönlicher Bereich!“ Sagt die Frau und beharrt auf dem zusätzlichen Platz. Nein, ist es nicht, sagt daraufhin ein Herr. Jessica, eine Polizistin, wird selbst langsam nervös. Hier könnte jeden Moment Ärger entstehen, das wusste sie aus Erfahrung. Aber beginnen wir die Geschichte von vorne.

Ungeschriebene Regeln im öffentlichen Nahverkehr

Jeder, der mit dem Auto zur Arbeit oder zur Schule fährt, braucht sich nur um den Verkehr und die anderen Teilnehmer zu kümmern. Im Auto selbst kann man sich ausbreiten wie man möchte. Man braucht auf niemanden in diesem Raum Rücksicht zu nehmen. Man achtet auf den Verkehr und bringt sich und niemand anderen nicht in Gefahr. Das ist eine einfache Regel. Aber im öffentlichen Nahverkehr ist Rücksicht praktisch ein Muss.



Es gelten einfach gewisse Regeln, die zwar nirgends wirklich aufgeschrieben sind, die aber einfach jeder innehat. Man nimmt Rücksicht, man gibt auch einen Platz frei, wenn ihn jemand anderer dringender benötigt und man verhält sich ruhig und macht niemandem das Leben schwer. So ungefähr könnte man sie zusammenfassen, die Regeln, an die sich die meisten problemlos halten.

Viel Verkehr

Besonders Nachmittags ist die sogenannte Rush Hour in praktisch allen Städten dieser Welt. Die Menschen haben ihren Arbeitstag absolviert und möchten jetzt nur noch nach Hause. Der Tag war lang, man ist müde und freut sich, bald nach Hause zu kommen. So ging es an dem besonderen Tag auch Jessica, die auf dem Heimweg von ihrem anstrengenden Tag war. Sie hoffte, den Zug nach Hause noch rechtzeitig zu erreichen, ihn nicht zu verpassen. Das wäre super ärgerlich, der nächste würde erst viel später kommen.



Natürlich war sie inzwischen an den Trubel gewöhnt, der in New York vorherrscht. Die Züge sind voll, die meisten Leute sind müde oder auch genervt. Es gab schon öfter seltsame Situationen und auch schon die eine oder andere ärgerliche Situation. Sie dachte, sie hätte schon alles erlebt in der Bahn, aber an diesem Tag würde sie sehen, dass dem nicht so war.

Kein Platz mehr frei

Auch das kennen viele, die Aussicht auf einen freien Sitzplatz ist zur Stoßzeit fast unmöglich. Man steht dann auf den vollen Gängen und hofft einfach, dass die Fahrt schnell vorüber geht. Es ist ungemütlich, eng und meistens ist die Luft auch stickig. Ein Sitzplatz ist wie ein Luxus, den die meisten schon gar nicht mehr erwarten. Das ist wohl auch in allen Großstädten der Welt so.



Hier ist es also um so wichtiger, dass sich jeder an die ungeschriebenen Regeln hält und nicht mehr Platz einnimmt, als unbedingt nötig ist. Niemand, der halbwegs bei Verstand ist, käme hier auf die Idee, einen Platz mit Taschen oder ähnlichem zu blockieren, so dass sich niemand anderer dort hinsetzen könnte. Jessica wusste noch nicht, was sie an diesem Tag erleben würde. Damit hatte sie nicht gerechnet.

Nächste Seite